On-Premises vs. Cloud-CRM im Mittelstand

​On-Premises- und Cloud-CRM verfolgen dasselbe Ziel, unterscheiden sich aber deutlich bei Betrieb, Flexibilität, Kostenstruktur und Verantwortung – gerade im Mittelstand mit begrenzten IT-Ressourcen ist die Wahl des Modells strategisch wichtig. CAS genesisWorld deckt beide Welten ab (On-Premises und Cloud/SaaS), während SmartWe konsequent als moderne Cloud-CRM-Plattform „Made & Hosted in Germany“ ausgelegt ist.

On-Premises-CRM im Mittelstand

Bei On-Premises läuft das CRM auf eigenen Servern im Unternehmen oder im eigenen Rechenzentrums-Hosting.

Typische Merkmale:
– Hohe Kontrolle: Volle Datensouveränität, eigene Backup-Strategie, individuelle Sicherheitskonzepte.​
– Starke Individualisierung: Tiefe Anpassungen, eigene Integrationen und spezielle Anforderungen lassen sich oft flexibler umsetzen.
​ – Höhere Anfangsinvestition: Lizenzen, Server, Betriebssysteme, Datenbanken und internes IT-Know-how verursachen spürbare Fixkosten.​

Für CAS genesisWorld bedeutet On-Premises: Installation auf eigener Infrastruktur, Verantwortung für Betrieb, Updates, Sicherheit und Einbindung in Netzwerk und Systeme liegt intern.​

Cloud-CRM (SaaS) im Mittelstand

Cloud-CRM wird als Dienst aus einem Rechenzentrum bereitgestellt, Zugriff erfolgt per Browser und App.

Typische Merkmale:
– Schneller Start: Kein Serverkauf, keine lokale Installation; Nutzung meist direkt nach Buchung möglich.
– Planbare Kosten: Monatliche/Jahresgebühren statt hoher Einmalinvestitionen, Betrieb und Updates übernimmt der Anbieter.
– Hohe Skalierbarkeit: Benutzer und Speicher lassen sich flexibel hinzufügen oder reduzieren.​

CAS genesisWorld gibt es als SaaS-Variante aus einem SOC-zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland, inklusive verschlüsselter Datenspeicherung und überwachten Betrieb. SmartWe ist von Beginn an als Cloud-Plattform konzipiert, läuft in ISO‑27001-zertifizierten Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland, ist DSGVO-konform und mit fair.digital-Gütesiegel ausgezeichnet.​

Datenschutz & Compliance (DSGVO)

Im Mittelstand spielen DSGVO, nationale Vorgaben und teils Branchenanforderungen (z. B. Gesundheitswesen, öffentliche Hand) eine zentrale Rolle.

On-Premises:
– Daten verbleiben vollständig in der eigenen Infrastruktur, was die Argumentation gegenüber Aufsichtsbehörden erleichtern kann.
– Verantwortung für technische und organisatorische Maßnahmen (Verschlüsselung, Zugriffsrechte, Protokollierung etc.) liegt vollständig beim Unternehmen.

Cloud (CAS genesisWorld SaaS / SmartWe):

– Hosting in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland, inklusive Verschlüsselung, Redundanzen und regelmäßiger Sicherheitsprüfungen.
– Anbieter stellen DSGVO-konforme Verträge, dokumentierte Sicherheitsmaßnahmen und Zertifizierungen wie ISO 27001 bereit.

Die Entscheidung hängt weniger an „Cloud = unsicher“, sondern an der Frage, ob intern das notwendige Sicherheitsniveau dauerhaft gewährleistet werden kann.

Integrationen und Schnittstellen

Sowohl On-Premises- als auch Cloud-CRM müssen in bestehende Systeme (ERP, DMS, Telefonie, E-Mail, BI) integriert werden.

On-Premises:
– Direkte Anbindung an interne Systeme über LAN, Datenbanken, Fileservices oft unkompliziert, wenn alles im gleichen Netzwerk liegt.
– Individuelle Schnittstellen können sehr tief eingreifen, benötigen aber internes Know-how und Wartung.

Cloud:
– Häufig moderne APIs und Webservices, die Integrationen mit Cloud-Diensten und hybriden Szenarien erleichtern.
– Anbindung rein lokaler Alt-Systeme erfordert ggf. zusätzliche Konnektoren oder Middleware.

CAS genesisWorld bietet Integrationen sowohl im On-Premises- als auch im SaaS-Betrieb, ein Wechsel von On-Premises in die Cloud ist explizit vorgesehen. SmartWe setzt stark auf Cloud-basierte Integrationen und ist auf einfaches Online-Zusammenspiel mit anderen Diensten ausgelegt.

Typische Szenarien: CAS genesisWorld vs. SmartWe

CAS genesisWorld On-Premises eignet sich vor allem, wenn:
– eine bestehende On-Prem-Infrastruktur (z. B. eigenes Rechenzentrum, AD, On-Prem-ERP) intensiv genutzt wird.
– hohe Anforderungen an Individualisierung, komplexe Prozesse oder spezielle Schnittstellen bestehen.
– Datensouveränität und interne Sicherheitsvorgaben eine lokale Datenhaltung nahelegen.

CAS genesisWorld SaaS (Cloud) passt gut, wenn:
– ein leistungsfähiges CRM mit vollem Funktionsumfang bei minimalem Betriebsaufwand gefragt ist.
ein schneller Rollout über mehrere Standorte und mobile Nutzer erfolgen soll.
– IT-Ressourcen knapp sind und Wartung/Updates bewusst ausgelagert werden sollen.

SmartWe (Cloud-CRM) ist ideal, wenn:
– kleinere und mittlere Teams einen schlanken, cloudbasierten Einstieg in CRM suchen.
– hohe Bedeutung auf Datenschutz „Made & Hosted in Germany“ und fair.digital gelegt wird.
– Mobilität, einfache Bedienung und geringer Administrationsaufwand priorisiert werden.

Für viele Mittelständler ist ein pragmatischer Weg sinnvoll: Start mit einer Cloud-Lösung (SmartWe oder CAS genesisWorld SaaS) für schnelle Ergebnisse und überschaubaren Aufwand; On-Premises- oder Hybridmodelle kommen dann ins Spiel, wenn Komplexität, Integrationsgrad und interne IT-Strukturen wachsen.